Veranstaltungen

"Schöne Dinge...selbst gemacht" Filzen

Im fortführenden Kurs haben wir begonnen Zwerge und Wichtel zu fertigen. Alle Teilnehmer sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis und stellen ihre Objekte im Herbst vor.

 

Das Filzen ist eine alte Handwerkstechnik und begeistert bis heute Jung und Alt.

Unsere beliebten Filzkurse finden auch in diesem Jahr wieder statt.

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 Unseren Filzkurs führen wir am 2017 weiter.

Treff: ab 16.30 Uhr

 Für Anfänger und Fortgeschrittene werden jahreszeitliche Themen angeboten.

Für diesen Termin ist eine verbindliche Anmeldung nötig.

  Veranstaltungsraum/ Museum.(Eingang durch den Garten)

 Die Kursgebühren und Materialkosten sind vom Teilnehmer zu tragen.

Bitte um Anmeldung unter Tel. 036732  20 786 oder e-mail.

Sonderausstellung" Die Fossilien aus dem Zechstein von Kamsdorf- Könitz".

Sammlung Alexander Stauch, Könitz
Kupferschieferhering, Palaeoniscum freieslebebi

Lebensspuren, historischer Fund um 1845 - 60

Fossilien sind die Überreste von Pflanzen und Tieren aus weit zurückliegenden Zeiten der Erdgeschichte.

 

In der neuen Sonderausstellung vom 21.12.2016 bis 28.06.2017 erleben Sie die Formenvielfalt der Zechsteinfossilien. Neben den "schönsten Pflanzenfossilien des Zechsteins" (Otto Weber 1851), die vielfach als Zweigreste von Nadelbäumen, Samen und Zapfen vorkommen, finden sich besonders bestachelte Armfüßer von seltener Größe, aber auch Massenansammlungen von Muscheln, Reste von Seelilien, verschiedene Moostierchen und Kopffüßer. Deren besonderer Reiz nicht zuletzt die teilweise Erhaltung in silberglänzendem Bleiglanz ausmacht, der nicht nur feinste Strukturen der Lebewesen zu konservieren vermag, sondern auch die Fossilien zu einem optischen Erlebnis macht.

Eintritt: 3.00 €

Nach Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungzeiten zu besuchen.

 

Einladung


Ostermarkt im Museum war am 18.3.2017

Veranstaltungsreihe "Buch trifft Musik"

Am 24.03.2017 waren "Zwei gegen Willy" zu Gast im Museum. Sie haben Musik mitgebracht aus den 60iger bis 80iger Jahren und umrahmt mit "Geschichten die das Leben schreibt". Mit Titeln von Phudys, Nina Hagen, Karat, Keimzeit und Rio Reisser, Klaus Laage oder Heinz Rudolpf Kunze, die Sportfreunde Stiller, Stones, Pur und Peter Maffay, aber auch Udo Lindenberg und Drafi Deutscher begeisterten sie das Publikum. Aber genauso mit Ihren eigenen Titeln und ncht zuletzt mit dem Rennsteiglied von Herbert Roth. Bei unseren sangesfreudigen Gästen hatten sie zahlreiche Stimmen aus dem Publikum zur Verstärkung und großen Spaß auf beiden Seiten. " Daumen hoch " für so einen tollen Abend gab es nicht nur von den Gästen für die Musiker, sondern auch Willy und Joe waren sich einig......."mit dem

ersten Augenblick haben wir uns sofort wohlgefühlt. Nette Menschen, Gastfreundlichkeit und Spaß an der Musik. "

 

Am 2.Juni 2017

laden wir Sie ein zu dieser musikalischen Reise mit Hans im Glück....

Beginn: 19.30 Uhr

Einlass: 19.00 Uhr

Eintritt: 10.00 €

Kartenvorbestellung ab sofort

unter Telefon:

036732 20786

Ein Hans im Glück ...

 

Ein großer Moment war die Teilnahme am Grand-Prix der Volksmusik im ZDF. Mit seinem Titel „Die Lieder der Berge“ sang sich Hans-Peter in die Herzen eines Millionenpublikums.

 

Hans-Peter ist nicht nur ein erfolgreicher Sänger, sondern beherrscht auch seine Akustikgitarre und Harmonika brillant. Einfühlsam und in wohlklingenden Arrangements erzählt er mit klarer und samtweicher Stimme über seine Heimat, das Glasbläser- und Schiefergebirgsland.

 

Eine wohltuende musikalische Reise auf dem Rennsteig, die von fröhlichen Menschen und Ihren Traditionen um den gläsernen Christbaumschmuck erzählt.

 

Seine Lieder und Texte entfalten einen ganz eigenen Charme. Von Leidenschaft und Emotionen getragen, zeigt er wohl seine persönlichste Seite. Diese berührenden Momente faszinieren das Publikum besonders und sind eine Bereicherung für jede Veranstaltung.

 

Hans-Peter schenkt sein musikalisches Herz voll und ganz seinem Publikum, egal ob vor zehn oder tausend Gästen. Vor allem aber lässt er das Stimmungsbarometer sekundenschnell in die Höhe steigen und strapaziert dabei gleichzeitig die Lachmuskeln seines Publikums. Freudentränen sind der Beweis.

 

Urige Stimmung, fetzige Polkas auf seiner Steirischen aber auch Melodien im zeitgemäßen Schlager-Sound sind die Stärken des Musikanten.

 

Vortragsreihe im Museum

                                                     Wir laden zum Vortrag,

Donnerstag, den 18.05.2017, 19.00 Uhr ein.  Dr. Peter Lange, Orlamünde,

stellt in dem Vortrag die

 „Flößerei auf der Saale“ vor.

 Er gibt Einblicke in die Geschichte der Saaleflößerei und

 „Zur wirtschaftlichen Bedeutung der Saaleflößerei“.

Betrachtet man die Flößerei an der Saale im Überblick, so muss man feststellen, dass sie regionalen Charakter hatte. Sie diente der Bauholzversorgung im mitteldeutschen Raum und hatte ihre größte Bedeutung im 19.  Jahrhundert, als sich Großstädte entwickelten und Wohn- und Industriebauten teilweise noch in Fachwerkbauweise errichtet wurden.

Mit der Eröffnung der Saalbahn zwischen Saalfeld und Großheringen 1874 und die Erschließung des Gebiets der oberen Saale ab 1888 mit der Orlatalbahn begann die beste Zeit für die

Langholzflößerei auf der Saale. Die Bahn konnte noch keine Langholztransporte durchführen, weil die Waggongs für den Transport noch nicht geeignet waren und Verladeanlagen fehlten, aber gleichzeitig bot sich für die Flößer ein entscheidender Vorteil. Sie brauchten nun, um in ihre Heimatorte zu gelangen, nicht mehr zu Fuß gehen, sondern konnten bis Saalfeld mit der Bahn fahren und erlangten damit eine Zeitersparnis bei der Rückreise,  die zur Folge hatte, dass sie mehr Flöße fahren konnten. Einen negativen Einfluss auf die Flößerei hatte die Bahn jedoch auch. Wo Bahnanschluss bestand, wurden Sägewerke angesiedelt, da der schnellere Abtransport von Schnittholz durch die Bahn möglich wurde. Gerade diese Entwicklung hat den Rückgang der Flößerei eingeleitet.

Der wichtigste Grund für die Verminderung und Einstellung der Flößerei auf der Saale war jedoch der Bau der Saaletalsperren.

Deutsche Flößerei- Vereinigung, Mitteilungsblatt Jg. 23- 2016, Editorial Spezial- Auszüge

 

 

 

 

 

 

 

Museum

Die Felsenkeller im Zechsteinriff unterm Schlossberg in Könitz

Für Könitz sind die alten Keller Zeugnis für die mühevolle Arbeit des früheren Bergbaus.

 

Diese Felsenkeller sind von Bergleuten in unterschiedlichen Zeiträumen wie Bergwerksstollen in den Schlossberg getrieben worden. An den Wänden ist der Gebrauch der verschiedenen Werkzeuge und Arbeitsmittel erkennbar.

 

 Die Keller könnten ein Alter von 300, ältere Teile bis 460 Jahre haben.

Im Lehnbuch des Saalfelder Bergamtes von 1552 wird eine Schlossbergzeche mit einer Fundgrube in einer alten Pinge unter dem Schlossberg erwähnt. (Quelle: Herr Fröber,  Ortschronist von Könitz)

 

 Die Keller unter dem Schlossberg dienten im 2. Weltkrieg als Luftschutzbunker. Seitdem waren sie für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

Anlässlich des 5. Drunter- und Drüber- Tages im September 2015 in Könitz wurden sie für Besucher geöffnet.

Museum einmal anders:

Wir ermöglichen Ihnen nach Anmeldung eine gesonderte Führung durch die Felsenkeller unterm Schlossberg.(Gruppen bis 10 Personen) e-mail: museum-koenitz@gmx.de