Veranstaltungen 2020

Einladung zum Bildvortrag

Am 30.Januar 2020, 19.00 Uhr im Bergbau- und Heimatmuseum Könitz beginnt das neue Vortragsjahr.

 

 

 

Thema: „Schiefergruben im Loquitztal

 

 

 

Was ist von den zahlreichen Schieferbrüchen zwischen Probstzella und Unterloquitz heute noch zu sehen? Das zeigt uns Frank Barteld, Autor der Buchreihe „Thüringisch-Fränkischer Schieferbergbau“, aus Anlass des jüngst erschienenen dritten Bandes.

 

 

 

Mit ihm gehen wir auf Spurensuche über- und untertage, zu Tagebauen und Schieferhalden, Fledermäusen und bunten Tropfsteinen.

 

Passend zu Könitz wird es zudem einen kleinen Ausflug in die Geschichte geben:

 

Denn das hiesige schwarzburgische Bergamt hat auch die Schieferbrüche des Landes betreut – an Loquitz, Sormitz und Schwarza.

 

Termine 2020

 

 

07.05.2020 Kabarett "Nörgelsäcke"

24.05.2020 Hans Thiers stellt sein neues Buch " Mordfälle Bd.3" vor

in Vorbereitung: Ausstellung des Marinemalers Olaf Rahardt

12.09.2020 Drunter- und Drübertag

13.09.2020 Tag des offenen Denkmals

21.11.2020 Adventsmarkt

04.12.2020 Irische Weihnacht

 

Die Eintrittskarten zu den Veranstaltungen erhalten Sie im Vorverkauf.

Veröffentlichungen zu den einzelnen Veranstaltungen entnehmen Sie den Gemeinde- und Ortsnachrichten (Aushänge) und OTZ.

Telefon: 036732 20786

Museum

Schloss Könitz, Archiv Bergbau- und Heimatmuseum
Schloss Könitz, Archiv Bergbau- und Heimatmuseum
Höhle im Clydenfelsen, Foto Erika Baier
Höhle im Clydenfelsen, Foto Erika Baier

Die Zechsteinriffe in der Orlasenke

 

Fährt man in der Orlasenke von Neustadt über Pößneck nach Saalfeld, so tauchen bevorzugt auf der Südseite des Tales bis zu 60 m hohe Berge auf, die die Form von Tafelbergen haben: eine nahezu ebene Gipfelplattform und einen steilen Abfall zur Orlasenke hin.

Diese Berge sind Riffe des paläozoischen Zechsteins, die in ihrer Genese, Unversehrtheit und Häufigkeit einmalig in Europa sind.

Zechsteinriffe gibt es auch im Thüringer Wald, am Harzrand, in England und in Polen, aber nur in der Orlasenke treten sie in einer so großen sichtbaren Vielfalt auf.In der Orlasenke sind mehrere Riffe mit mittelalterlichen Burgen ausgestattet, zum Teil noch erhalten, zum Teil in Ruinen.

Neben dem oben abgebildeten Schloss Könitz sind dies Burg Ranis, Schloss Brandenstein, Reste auf dem Altenburg- Riff bei Pößneck und die Burg auf dem Kochsberg an der Straße Pößneck- Ranis.

Die Riffe und ihre Umgebung zwischen Könitz und Neustadt, mit Pößneck im Mittelpunkt, lassen auch den geologischen Laien erkennen, wie die Landschaft vor etwa 250 Millionen  Jahren ausgesehen hat. ( Artenschutzreport Heft 39/2018, Josef Paul)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Felsenkeller im Zechsteinriff unterm Schlossberg in Könitz

Für Könitz sind die alten Keller Zeugnis für die mühevolle Arbeit des früheren Bergbaus.

 

Diese Felsenkeller sind von Bergleuten in unterschiedlichen Zeiträumen wie Bergwerksstollen in den Schlossberg getrieben worden. An den Wänden ist der Gebrauch der verschiedenen Werkzeuge und Arbeitsmittel erkennbar.

 

 Die Keller könnten ein Alter von 300, ältere Teile bis 460 Jahre haben.

Im Lehnbuch des Saalfelder Bergamtes von 1552 wird eine Schlossbergzeche mit einer Fundgrube in einer alten Pinge unter dem Schlossberg erwähnt. (Quelle: Herr Fröber,  Ortschronist von Könitz)

 

 Die Keller unter dem Schlossberg dienten im 2. Weltkrieg als Luftschutzbunker. Seitdem waren sie für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

Anlässlich des 5. Drunter- und Drüber- Tages im September 2015 in Könitz wurden sie für Besucher geöffnet.

Museum einmal anders:

Wir ermöglichen Ihnen nach Anmeldung eine gesonderte Führung durch die Felsenkeller unterm Schlossberg.(Gruppen bis 10 Personen) e-mail: museum-koenitz@gmx.de