Veranstaltungen

"Schöne Dinge...selbst gemacht" Filzen

Im fortführenden Kurs haben wir begonnen Zwerge und Wichtel zu fertigen. Alle Teilnehmer sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis und stellen ihre Objekte im Herbst vor.

 

Das Filzen ist eine alte Handwerkstechnik und begeistert bis heute Jung und Alt.

Unsere beliebten Filzkurse finden auch 2018 wieder statt.

Für Anfänger und Fortgeschrittene werden jahreszeitliche Themen angeboten.

 

 Unseren Filzkurs führen wir am 27.09.2018 zum Thema

...........Vogelhaus, 3.Teil......... weiter.

Beginn: 17.00 Uhr

 

  Veranstaltungsraum/ Museum.(Eingang durch den Garten)

 Die Kursgebühren und Materialkosten sind vom Teilnehmer zu tragen.

 Tel. 036732  20 786 oder e-mail.

"Buch trifft Musik" Konzert mit "Hans im Glück" am 26.10.2018

Ein Hans im Glück

Er ist einfach ein Hans im Glück sobald er auf der Bühne steht: fröhlich, ursprünglich und entspannt – genau diese faszinierende Ausstrahlung ist ein Garant für jede erfolgreiche Veranstaltung.

Einzigartig sind die Programme:
Meine Heimat – Die großen Erfolge
Bergweihnacht – So klingt’s im Advent
Urige Stimmung und Gute-Laune-Musik
Musikalische Wanderung
Wein und Musik
Die Leut vom Wald

Hans im Glücks Programme zeichnen sich durch eigene Kompositionen und Texte aus, die er charmant und humorvoll vorträgt.

 

Wir laden Sie ein zum Konzert am 26.10.2018, 19.00 Uhr,

Kartenvorbestellung unter 036732 20 786

Bahnhof Könitz, Aufnahme 1921, Archiv Museum
Bahnhof Könitz, Aufnahme 1921, Archiv Museum

"Der Bau der Eisenbahnstrecke Gera- Saalfeld- Eichicht,die Inbetriebnahme 1871 und ihre Bedeutung für die Industriealisierung im Thüringer Wald."

 

 

Die 1871 eröffnete Bahnstrecke hatte bei der Planung und beim Bau der Gleistrasse manche Schwierigkeiten zu überwinden (Rutschungen südlich des Bahnhofs Weida, den Tunnel zwischen Neunhofen und Oppurg, Erdfälle im Bereich des Bahnhofs Saalfeld, Felssicherungen an der Bohlenwand in Obernitz, Einschnitte am Südhang des Gleitzschs und schließlich die Saalebrücke bei Weischwitz). Die Strecke war aber eine Voraussetzung für eine weitergehende Industrialisierung unserer Region. Sie hat nicht nur den Bau der Maxhütte Unterwellenborn ermöglicht, sondern auch den Abtransport der Könitzer Eisenerze zur Königin-Marien-Hütte in Zwickau-Cainsdorf. Darüber hinaus war sie Voraussetzung für die Ansiedelung neuer Porzellanwerke (Triptis, Könitz), Kalk- und Zementwerke (Pößneck/Öpitz, Könitz, Unterwellenborn), vor allem aber wichtig für den Absatz des Dachschiefers von Lehesten. Wie zuvor schon Gundelsheim bei Kronach Versandbahnhof des Dachschiefers nach Süddeutschland geworden war, ist Eichicht nun 15 Jahre lang Versandbahnhof nach Mittel- und Norddeutschland geworden.

 

Die Strecke bekam mit der Aufnahme des Fernverkehrs zwischen München und Berlin zusätzliche Bedeutung, denn die D-Züge fuhren ursprünglich über Gera-Zeitz-Weißenfels und noch nicht über die Saalebahn. Mit der Demontage des 2. Gleises nach dem 2. Weltkrieg hat die Strecke viel von ihrer Bedeutung für den Fernverkehr verloren. Der schienengleiche Bahnübergang der

B 281 bei Könitz ist heute in ganz Deutschland einer der letzten Schrankenanlagen für eine Bundesstraße.   

 

Die begleitende "Ausstellung zur Eröffnung der Eisenbahnlinie Gera- Eichicht im Dezember 1871" können Sie im Museum besuchen.

s. Öffnungszeiten oder Anmeldung zur Führung

 

 


Vorankündigung...neuer Vortrag...

Vortrag „Die Sowjets im Oertelsbruch. Studium deutscher Raketentechnik für Moskau“

 

Welche Rolle spielt der „Oertelsbruch“ bei Schmiedebach beim Technologietransfer der deutschen Raketentechnik in die Sowjetunion? 1945 übernehmen die Besatzer die Triebwerksprüfstätte „Vorwerk Mitte“ samt Sauerstoffwerk, während des Kriegs mit Buchenwald-Häftlingen aufgebaut, unversehrt und einsatzbereit. Nachdem die Amerikaner der Anlage vergleichsweise wenig Beachtung schenken und nichts demontieren, beginnen die Sowjets im Juli 1945 mit einem umfangreichen Versuchsbetrieb.

 

Der „Oertelsbruch“ wird zur „Abteilung 8 - Brennversuche“ jener sowjetischen Spezialeinheit, die sich von Bleicherode und Nordhausen aus dem Studium der „V2“-Raketen widmet. Ein dritter Brennstand wird gebaut, im „Oertelsbruch“ werden nun sogar Versuche mit kompletten Raketen gefahren. Für die Raketenentwicklung der UdSSR im beginnenden Rüstungswettlauf und letztlich für die Raumfahrt ist der „Oertelsbruch“ damit ein wichtiger Baustein.

 

Mit der Demontage der Anlagen und der Verschleppung deutscher Experten in die Sowjetunion kommt Ende 1946 das Aus für den Testbetrieb. Im März 1948 werden die Prüfstände und Untertage-Einbauten gesprengt.

 

Einen Einblick ins Geschehen rund um das Rüstungswerk unter deutscher, amerikanischer und vor allem sowjetischer Regie gibt Frank Barteld, Autor der Buchreihe „Thüringisch-Fränkischer Schieferbergbau“ am 8.11.2018, 19.00 Uhr im Veransrtaltungsraum für unsere Besucher.

 

Museum

Die Felsenkeller im Zechsteinriff unterm Schlossberg in Könitz

Für Könitz sind die alten Keller Zeugnis für die mühevolle Arbeit des früheren Bergbaus.

 

Diese Felsenkeller sind von Bergleuten in unterschiedlichen Zeiträumen wie Bergwerksstollen in den Schlossberg getrieben worden. An den Wänden ist der Gebrauch der verschiedenen Werkzeuge und Arbeitsmittel erkennbar.

 

 Die Keller könnten ein Alter von 300, ältere Teile bis 460 Jahre haben.

Im Lehnbuch des Saalfelder Bergamtes von 1552 wird eine Schlossbergzeche mit einer Fundgrube in einer alten Pinge unter dem Schlossberg erwähnt. (Quelle: Herr Fröber,  Ortschronist von Könitz)

 

 Die Keller unter dem Schlossberg dienten im 2. Weltkrieg als Luftschutzbunker. Seitdem waren sie für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

Anlässlich des 5. Drunter- und Drüber- Tages im September 2015 in Könitz wurden sie für Besucher geöffnet.

Museum einmal anders:

Wir ermöglichen Ihnen nach Anmeldung eine gesonderte Führung durch die Felsenkeller unterm Schlossberg.(Gruppen bis 10 Personen) e-mail: museum-koenitz@gmx.de