Veranstaltungen

"Schöne Dinge...selbst gemacht" Filzen

Im fortführenden Kurs haben wir begonnen Zwerge und Wichtel zu fertigen. Alle Teilnehmer sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis und stellen ihre Objekte im Herbst vor.

 

Das Filzen ist eine alte Handwerkstechnik und begeistert bis heute Jung und Alt.

Unsere beliebten Filzkurse finden auch in diesem Jahr wieder statt.

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 Unseren Filzkurs führen  wir am 9.11.2017, 16.00 Uhr, weiter.

Thema: .....Mit schönen Dingen in den Advent......!

 

 Für Anfänger und Fortgeschrittene werden jahreszeitliche Themen angeboten.

Für diesen Termin ist eine verbindliche Anmeldung nötig.

  Veranstaltungsraum/ Museum.(Eingang durch den Garten)

 Die Kursgebühren und Materialkosten sind vom Teilnehmer zu tragen.

Bitte um Anmeldung unter Tel. 036732  20 786 oder e-mail.

Sommertheater 2017


Museumsgarten
Museumsgarten
Vorstellung am 16.7.2017 im Museumsgarten
Vorstellung am 16.7.2017 im Museumsgarten

Veranstaltungsreihe "Buch trifft Musik"

Konzert am 14.Oktober 2017

Andreas Schirneck – „In the night“

 

Emotionen zu beschreiben ist schwierig, sie in Musik zu verpacken einfacher.

Das dachte sich auch der Thüringer Folkbarde und Weggefährte von Klaus Renft und geht mit seinem neuen Programm „In the night“ auf Tour.

Schirneck spielt Tracks aus seinem neuen gleichnamigen Album und ausgewählte Songs aus früheren Jahren.

Stilistisch bewegt er sich hier zwischen Balladen, Blues und Folkrock.

Je nach Laune nimmt er aber auch Anleihen bei berühmten Kollegen, die ihn musikalisch inspiriert haben, zum Beispiel Neil Young oder Rio Reiser.

Die Songs werden präsentiert in der Tradition der Singer/Songwriter der Flower-Power-Zeit, also pur mit Gesang, Gitarre, Mundharmonika und somit reduziert auf den Kern der Musik.

Eingestreute Anekdoten aus langen Tour-Jahren sowie Hintergründe zu den gespielten Songs ergänzen die Performance und garantieren einen kurzweiligen Abend.

 

Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie einen Abend mit handgemachter Musik!

Vorbestellungen unter Tel. 036732 20786, Eintritt: 10.00 €

 

 

 

 

 

 

 

 

Vortragsreihe im Museum

Wir laden Sie zur Vortragreihe anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 ein.                                          "Zwischen Martin Luther und Cranach dem Älteren: Judith als Leitfigur der Reformation."

In seiner deutschen Bibel beschäftigt sich Martin Luther intensiv mit dem Buch Judiths, deren Geschichte er als Gleichnis des Kampfes zwischen Frömmigkeit und Unglaube deutet. Die alttestamentarische Heldin wird zur Zeit der Reformation aufgrund ihres Muts bei der Errettung ihres Volkes vor einem andersgläubigen Feind ein inspirierendes Leitbild für die Protestanten. Das Motiv von Judith und Holofernes erlebt in der Zeit der Reformation eine explosionsartige Blüte in der bildenden Kunst. Im historischen Kontext der Kirchenreform wird die Entwicklung der Figur Judiths und der damit verbundenen Symbolik anhand von herausragenden Gemälden von Cranach d.Ä. u.a. sowie von frühen Illustrationen der Lutherbibel rekonstruiert.

 

 

 

Parallel zur originellen Auseinandersetzung Martin Luthers mit der Geschichte von Judith und Holofernes erlebt dieses Motiv zahlreiche und vielfältige Interpretationen in allen Disziplinen der Kunst und der Literatur: Neben bekannteren Versionen dieses Themas in der Malerei gibt es im 16. Jh. auch unzählige Umsetzungen der Judith-Figur in den angewandten Künsten.

 

 Dr. Donatella Chiancone-Schneider, Brühl

Termin: 28.10.2017, Einlass ins  Lese-Café um 14.30 Uhr

 

Museum

Heimatkunde für Kopf und Beine

Spurensuche in Könitz

 

 

 

Zum Thema ihrer Projektarbeit haben Schüler der 10.Klasse eine heimatkundliche Tour durch Könitz veranstaltet. Zur Ortsgeschichte und den geologischen Besonderheiten führte die Orts-Rallye  quer durch Könitz und die vorletzte Station ins Bergbau- und Heimatmuseum.

 

 

 

Mit großem Interesse erkundeten die Schüler die Ausstellungsräume im Museum und die Sonderausstellung zu den Fossilien aus dem Zechstein des Kamsdorfer- und Könitzer Bergbaurevier.

Versteinerte Pflanzenreste, im Schiefer eingeschlossene Insekten, Moostierchen oder isolierte Schädelknochen eines Quastenflossers und ein besonders schönes Exemplar des Kupferschieferherings haben Schüler und Lehrer staunen lassen.

 

 

 

Mit dem Besuch des Steine-Zimmers  bei der Familie Stauch endete die Erkundungstour der Klasse und mit  Bratwurst und lustigen Wortspielen stimmte man sich schon auf die Klassenfahrt am nächsten Tag ein.

 

Die Projektarbeit wurde inzwischen mit sehr guten Noten verteidigt und wird dem Museum übergeben, damit auch andere Schulklassen  spannenden Touren zur Ortsgeschichte erleben können.

 

Grabstätte der Familie Herthum auf dem Friedhof
Grabstätte der Familie Herthum auf dem Friedhof
Eingangsportal Kirche mit Quellstein
Eingangsportal Kirche mit Quellstein
Kalkofen auf dem Hygeritz
Kalkofen auf dem Hygeritz
Bergbaugeschichte im Museum
Bergbaugeschichte im Museum

Die Felsenkeller im Zechsteinriff unterm Schlossberg in Könitz

Für Könitz sind die alten Keller Zeugnis für die mühevolle Arbeit des früheren Bergbaus.

 

Diese Felsenkeller sind von Bergleuten in unterschiedlichen Zeiträumen wie Bergwerksstollen in den Schlossberg getrieben worden. An den Wänden ist der Gebrauch der verschiedenen Werkzeuge und Arbeitsmittel erkennbar.

 

 Die Keller könnten ein Alter von 300, ältere Teile bis 460 Jahre haben.

Im Lehnbuch des Saalfelder Bergamtes von 1552 wird eine Schlossbergzeche mit einer Fundgrube in einer alten Pinge unter dem Schlossberg erwähnt. (Quelle: Herr Fröber,  Ortschronist von Könitz)

 

 Die Keller unter dem Schlossberg dienten im 2. Weltkrieg als Luftschutzbunker. Seitdem waren sie für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

Anlässlich des 5. Drunter- und Drüber- Tages im September 2015 in Könitz wurden sie für Besucher geöffnet.

Museum einmal anders:

Wir ermöglichen Ihnen nach Anmeldung eine gesonderte Führung durch die Felsenkeller unterm Schlossberg.(Gruppen bis 10 Personen) e-mail: museum-koenitz@gmx.de