Veranstaltungen

Vortrag zur Buchpräsentation am 23.5.2019, 19.00 Uhr.

Das Bergbau- und Heimatmuseum Könitz veröffentlicht in den „ Könitzer Heften“ Beiträge zur Bergbau- und Ortsgeschichte.

 

Die Publikationen beinhalten lokalhistorische Beiträge  verschiedenster Autoren.

 

 

 

Mit dem 3. Heft stellen wir Ihnen „Ausgewählte Bergbauobjekte des Könitzer Grubengebietes“ vor.

 

 

 

Könitz wurde und ist auch heute noch durch den Bergbau geprägt. Seit etwa 1100 ist Bergbau in Könitz nachweisbar. Es wurde sowohl Kupfer- als auch Eisenerz abgebaut. Der Kupferbergbau nahm jedoch stetig ab und Ende des 18. Jh. wurde fast nur noch Eisenerz abgebaut. Ab 1830 beginnt der Schwerspatabbau, 1910 war dessen Blütezeit.

 

1920 wurde eine Drahtseilbahn zum Bahnhof für den Transport von Eisenerz zur Maxhütte Unterwellenborn gebaut.

 

Mit Schließung der Schwerspatgrube 1964 war der untertägige Bergbau in Könitz Geschichte. Jedoch begleiten die Relikte des Bergbaus den Ort bis in die heutige Zeit und die Arbeit der Bergsicherung ist dabei ein wichtiger Bestandteil.

 

 

 

 

 

Wir laden Sie ein  zur Präsentation der 3. Könitzer  Hefte- Reihe am 23. Mai 2019.

 

Beginn: 19.00 Uhr, Vortragsraum, Eintritt: 2.00 €

 

 

 

 

 

 

 

Veranstaltungsvorschau 2019

Schloss Könitz, Archiv Bergbau- und Heimatmuseum
Schloss Könitz, Archiv Bergbau- und Heimatmuseum
Höhle im Clydenfelsen, Foto Erika Baier
Höhle im Clydenfelsen, Foto Erika Baier

Die Zechsteinriffe in der Orlasenke

 

Fährt man in der Orlasenke von Neustadt über Pößneck nach Saalfeld, so tauchen bevorzugt auf der Südseite des Tales bis zu 60 m hohe Berge auf, die die Form von Tafelbergen haben: eine nahezu ebene Gipfelplattform und einen steilen Abfall zur Orlasenke hin.

Diese Berge sind Riffe des paläozoischen Zechsteins, die in ihrer Genese, Unversehrtheit und Häufigkeit einmalig in Europa sind.

Zechsteinriffe gibt es auch im Thüringer Wald, am Harzrand, in England und in Polen, aber nur in der Orlasenke treten sie in einer so großen sichtbaren Vielfalt auf.In der Orlasenke sind mehrere Riffe mit mittelalterlichen Burgen ausgestattet, zum Teil noch erhalten, zum Teil in Ruinen.

Neben dem oben abgebildeten Schloss Könitz sind dies Burg Ranis, Schloss Brandenstein, Reste auf dem Altenburg- Riff bei Pößneck und die Burg auf dem Kochsberg an der Straße Pößneck- Ranis.

Die Riffe und ihre Umgebung zwischen Könitz und Neustadt, mit Pößneck im Mittelpunkt, lassen auch den geologischen Laien erkennen, wie die Landschaft vor etwa 250 Millionen  Jahren ausgesehen hat. ( Artenschutzreport Heft 39/2018, Josef Paul)

Dr. Matthias Mann, Geologe aus Jena (Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz) rückt abermals den einzigartigen Riffkomplex zwischen Könitz und Neustadt in den Blick der Öffentlichkeit.

 

In einem populärwissenschaftlichen Vortrag erfahren Sie, was die Zechsteinriffe der Orlasenke so außergewöhnlich macht und ihnen sogar Weltbedeutung gibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veranstaltungsreihe"Buch trifft Musik"

"Als ich den Buchstaben M erfand"

Musikalisch-literarische Veranstaltung mit Andreas & Hubert Schirneck

 

 

 

Hubert und Andreas Schirneck
Hubert und Andreas Schirneck

Impressionen vom 26.4.2019

Kabarett " Die Nörgelsäcke" Gößnitz

 

 

 

 Veranstaltung am Freitag, den 24.Mai 2019, 19.00 Uhr 

Keine Zeit für Burnout

 

Die Zeit rennt und alle rennen mit. Es ist höchste Zeit sich dem Burnout zu stellen. Wenn man doch dafür Zeit hätte! Stattdessen optimiert man sein Leben, um schneller in Stress zu geraten. Entschleunigung oder Beschleunigung? Jagd oder Yoga? „Keine Zeit für Burnout“ – ein politisches Kabarettprogramm von und mit Carsten Heyn und Markus Tanger.

www.Kabarett-Noergelsaecke.de

 

www.Kabarett-Noergelsaecke.de
www.Kabarett-Noergelsaecke.de

Herthumsfest...Brauchtumspflege der "Jüngsten".

Am 24.Mai 2019 veranstalten der Kindergarten Könitz in einer gemeinsamen Veranstaltung mit der "Herthums-Schule" Könitz, in der Zeit von 15.00 - 17.00 Uhr, das Herthumsfest.


"Schöne Dinge...selbst gemacht" Filzen

Im fortführenden Kurs haben wir begonnen Zwerge und Wichtel zu fertigen. Alle Teilnehmer sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis und stellen ihre Objekte im Herbst vor.

 

Das Filzen ist eine alte Handwerkstechnik und begeistert bis heute Jung und Alt.

Für Anfänger und Fortgeschrittene werden jahreszeitliche Themen angeboten.

   Veranstaltungsraum/ Museum.(Eingang durch den Garten)

 Die Kursgebühren und Materialkosten sind vom Teilnehmer zu tragen.

 Tel. 036732  20 786 oder e-mail.

Museum

Die Felsenkeller im Zechsteinriff unterm Schlossberg in Könitz

Für Könitz sind die alten Keller Zeugnis für die mühevolle Arbeit des früheren Bergbaus.

 

Diese Felsenkeller sind von Bergleuten in unterschiedlichen Zeiträumen wie Bergwerksstollen in den Schlossberg getrieben worden. An den Wänden ist der Gebrauch der verschiedenen Werkzeuge und Arbeitsmittel erkennbar.

 

 Die Keller könnten ein Alter von 300, ältere Teile bis 460 Jahre haben.

Im Lehnbuch des Saalfelder Bergamtes von 1552 wird eine Schlossbergzeche mit einer Fundgrube in einer alten Pinge unter dem Schlossberg erwähnt. (Quelle: Herr Fröber,  Ortschronist von Könitz)

 

 Die Keller unter dem Schlossberg dienten im 2. Weltkrieg als Luftschutzbunker. Seitdem waren sie für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

Anlässlich des 5. Drunter- und Drüber- Tages im September 2015 in Könitz wurden sie für Besucher geöffnet.

Museum einmal anders:

Wir ermöglichen Ihnen nach Anmeldung eine gesonderte Führung durch die Felsenkeller unterm Schlossberg.(Gruppen bis 10 Personen) e-mail: museum-koenitz@gmx.de