Veranstaltungen

"Schöne Dinge...selbst gemacht" Filzen

Im fortführenden Kurs haben wir begonnen Zwerge und Wichtel zu fertigen. Alle Teilnehmer sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis und stellen ihre Objekte im Herbst vor.

 

Das Filzen ist eine alte Handwerkstechnik und begeistert bis heute Jung und Alt.

Unsere beliebten Filzkurse finden auch 2018 wieder statt.

Für Anfänger und Fortgeschrittene werden jahreszeitliche Themen angeboten.

 

 Unseren Filzkurs führen wir am 17. Mai 2018 zum Thema

...........Vogelhaus, 2.Teil......... weiter.

Beginn: 16.00 Uhr

Für diesen Termin ist eine verbindliche Anmeldung nötig.

  Veranstaltungsraum/ Museum.(Eingang durch den Garten)

 Die Kursgebühren und Materialkosten sind vom Teilnehmer zu tragen.

Bitte um Anmeldung unter Tel. 036732  20 786 oder e-mail.

Vortrag im Museum am 24.5.2018

"Der Bau der Eisenbahnstrecke Gera- Saalfeld- Eichicht,die Inbetriebnahme 1871 und ihre Bedeutung für die Industriealisierung im Thüringer Wald."

 

 

Die 1871 eröffnete Bahnstrecke hatte bei der Planung und beim Bau der Gleistrasse manche Schwierigkeiten zu überwinden (Rutschungen südlich des Bahnhofs Weida, den Tunnel zwischen Neunhofen und Oppurg, Erdfälle im Bereich des Bahnhofs Saalfeld, Felssicherungen an der Bohlenwand in Obernitz, Einschnitte am Südhang des Gleitzschs und schließlich die Saalebrücke bei Weischwitz). Die Strecke war aber eine Voraussetzung für eine weitergehende Industrialisierung unserer Region. Sie hat nicht nur den Bau der Maxhütte Unterwellenborn ermöglicht, sondern auch den Abtransport der Könitzer Eisenerze zur Königin-Marien-Hütte in Zwickau-Cainsdorf. Darüber hinaus war sie Voraussetzung für die Ansiedelung neuer Porzellanwerke (Triptis, Könitz), Kalk- und Zementwerke (Pößneck/Öpitz, Könitz, Unterwellenborn), vor allem aber wichtig für den Absatz des Dachschiefers von Lehesten. Wie zuvor schon Gundelsheim bei Kronach Versandbahnhof des Dachschiefers nach Süddeutschland geworden war, ist Eichicht nun 15 Jahre lang Versandbahnhof nach Mittel- und Norddeutschland geworden.

 

Die Strecke bekam mit der Aufnahme des Fernverkehrs zwischen München und Berlin zusätzliche Bedeutung, denn die D-Züge fuhren ursprünglich über Gera-Zeitz-Weißenfels und noch nicht über die Saalebahn. Mit der Demontage des 2. Gleises nach dem 2. Weltkrieg hat die Strecke viel von ihrer Bedeutung für den Fernverkehr verloren. Der schienengleiche Bahnübergang der

B 281 bei Könitz ist heute in ganz Deutschland einer der letzten Schrankenanlagen für eine Bundesstraße.   

 

Referent: Dr. Dr. Peter Lange, Orlamünde, Beginn: 19.00 Uhr

 

Wir laden Sie herzlich ein.

 

Historische Ereignisse vor 270 Jahren in Könitz-Vortrag am 26.5.2018, 19.00 Uhr


2017 erhielt das Museum eine Endter-Bibel von 1736 aus Privatbesitz. Hierbei handelt es sich um eine Kurfürstenbibel, die von 1641- 1768 in sehr hoher Auflage im Endter-Verlag in Nürnberg gedruckt wurden. Ihre Verwendung fanden sie in den Pfarrhäusern oder als Familienbibel. Das Besondere an diesem Exemplar sind handschriftliche Eintragungen zu Lebensereignissen in Könitz.

Johann Heinrich Lippold beschreibt die Tragödie um das Hochwasser 1748. s.o.

 

Die Geschichte der Bibel und der Weg zurück nach Könitz war Anlass, den Fachreferenten Dr. theol. Christian Herrmann, Fachreferat Theologie, Religionswissenschaft, Philosophie u.a., Leitung Abt. Historische Sammlungen, Leitung Sammlung Alte und Wertvolle Drucke, Bibelsammlung der Württembergische Landesbibliothek Stuttgart, in das Museum einzuladen. 

 

Der Bestand an Endter- Bibeln in der Bibelsammlung der Württembergischen Landesbibliothek ist der dichteste der Welt. Die großformatigen Luther- Bibeln des Weimarer und des Dilherr-Typus sind seit 2011 vollständig vorhanden.

Die Bibelsammlung der Württembergischen Landesbibliothek erfreut sich reichlicher Aufmerksamkeit im In- und Ausland und in verschiedenster Hinsicht.

 

 

Sie haben die einmalige Möglichkeit direkt von einem Fachmann  über gedruckte Bibelausgaben: Textgestalt, Übersetzungsmerkmale, Textkritik, Textbeigaben (sog. Paratexte), wie Kommentare, Glossen, Summarien, insbesondere aber auch

Illustrationen, sowie über historische und konfessionelle Zuordnung mehr zu erfahren.

Der Vortrag ist nicht eintrittspflichtig, um eine Spende wird gebeten.

                                  Einlass ist ab 18.30 Uhr.

 

Museum

Die Felsenkeller im Zechsteinriff unterm Schlossberg in Könitz

Für Könitz sind die alten Keller Zeugnis für die mühevolle Arbeit des früheren Bergbaus.

 

Diese Felsenkeller sind von Bergleuten in unterschiedlichen Zeiträumen wie Bergwerksstollen in den Schlossberg getrieben worden. An den Wänden ist der Gebrauch der verschiedenen Werkzeuge und Arbeitsmittel erkennbar.

 

 Die Keller könnten ein Alter von 300, ältere Teile bis 460 Jahre haben.

Im Lehnbuch des Saalfelder Bergamtes von 1552 wird eine Schlossbergzeche mit einer Fundgrube in einer alten Pinge unter dem Schlossberg erwähnt. (Quelle: Herr Fröber,  Ortschronist von Könitz)

 

 Die Keller unter dem Schlossberg dienten im 2. Weltkrieg als Luftschutzbunker. Seitdem waren sie für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

Anlässlich des 5. Drunter- und Drüber- Tages im September 2015 in Könitz wurden sie für Besucher geöffnet.

Museum einmal anders:

Wir ermöglichen Ihnen nach Anmeldung eine gesonderte Führung durch die Felsenkeller unterm Schlossberg.(Gruppen bis 10 Personen) e-mail: museum-koenitz@gmx.de