Veranstaltungen

"Schöne Dinge...selbst gemacht" Filzen

Im fortführenden Kurs haben wir begonnen Zwerge und Wichtel zu fertigen. Alle Teilnehmer sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis und stellen ihre Objekte im Herbst vor.

 

Das Filzen ist eine alte Handwerkstechnik und begeistert bis heute Jung und Alt.

Unsere beliebten Filzkurse finden auch in diesem Jahr wieder statt.

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 Unseren Filzkurs führen  wir......... 2017 weiter.

 

 

 Für Anfänger und Fortgeschrittene werden jahreszeitliche Themen angeboten.

Für diesen Termin ist eine verbindliche Anmeldung nötig.

  Veranstaltungsraum/ Museum.(Eingang durch den Garten)

 Die Kursgebühren und Materialkosten sind vom Teilnehmer zu tragen.

Bitte um Anmeldung unter Tel. 036732  20 786 oder e-mail.

Sommertheater 2017


Museumsgarten
Museumsgarten
Vorstellung am 16.7.2017 im Museumsgarten
Vorstellung am 16.7.2017 im Museumsgarten

Landkreis Saalfeld-Rudolstadt: Start des Sommertheaters mit „Mobby Dick“

 

Thüringer Wandertheater Reaktionsraum startet mit seinem Sommertheater: „Moby Dick“ im Pfarrgarten in Gräfenthal.

 

Artikel von M. Modes, Presse- und Kulturamt Landratsamt Saalfeld- Rudolstadt.

 

Ihren verdienten Premierenapplaus nehmen die Akteure der Sommertheateraufführung von „Moby Dick“ um Regisseur Stefan Kreißig (rechts) am vergangenen Freitag im Pfarrgarten in Gräfenthal entgegen.

 

Gräfenthal. „Wir sind mehr wie ein experimenteller Theaterfloh, der von Ort zu Ort hüpft“, bezeichnet der Berliner Theatermacher Stefan Kreißig sein Wandertheater des Vereins Reaktionsraum liebevoll. Seit nunmehr acht Jahren macht er jedes Jahr ein Sommertheater für den Landkreis und die Region.

Ein Wal soll diesmal durch die Thüringer Wälder hüpfen – deshalb hat das Team Hermann Melvilles Klassiker Moby Dick von 800 Seiten Romantext auf gut eine Stunde Theaterfassung komprimiert.

Weil Sprache und Inhalt viel zu komplex für die Bühne sind, hat Kreißig eine Form gesucht, die dort funktioniert. Eine eigene konsistente Theatersprache hat er dafür entwickelt, in der Sprache, Schauspiel, Musik, Artistik und Bühnenbild eine gelungene Einheit bilden. Minimalistisch in Technik und Bühnenaufbau, hat das Team vom Reaktionsraum in der Regie von Kreißig und dem Leiter der Berliner BrotfabrikBühne, Nils Foerster, ein überaus sehenswertes Stück produziert. Und kann dabei den Zuschauern sogar das Unbehagen vor der fanatischen Jagd Käptn Ahabs nach dem weißen Wal nehmen. Sie wollten der Ernsthaftigkeit des Themas nichts nehmen – und dennoch ein „fröhliches und unterhaltsames Sommertheater“ machen, so Kreißig. Weil das gut funktioniert, habe Moby Dick die Düsternis verloren, die dem Thema sonst anhaftet.

 

Dabei ist Christian-Otto Hille vom ATZE-Musiktheater in seiner Rolle als fanatischer Käptn Ahab vor allem eins – ein gefährlicher Verführer: In einer Stimmlage wie Hans Albers schmettert er am Schifferklavier den Shanty vom „drunken sailor“, begeistert trotz seiner Knarzigkeit die Schiffsmannschaft ebenso wie das Publikum für seine manische Jagd nach dem weißen Wal Moby Dick, der ihm einst ein Holzbein beschert hat. Und führt dabei alle in den Untergang. Jedenfalls: Der Tod steht dem Kaptn gut – und da hat Nils Foerster als Tod auf den Stelzen einen in jeder Hinsicht überragenden Auftritt.

 

Von der Mannschaft überlebt einzig der Erzähler, Ismael, der Matrose. Anton Pohle – als gebürtiger Hallenser fast schon ein Hiesiger und zum vierten Mal dabei – spielt diesen seemannsgarngläubigen Ismael und fast alle anderen Rollen in einem Parforceritt des Rollenwandels. Egal, ob Quiquiqu – der eingeborene Harpunist, dessen Gesicht als eine Art Puppe in Pohles Mantel eingenäht ist – oder der widerständige Offizier Starbuck, es macht Spaß, seinen Lebenskämpfen an Bord zuzusehen.

 

Die Jüngste im Spielerteam ist Rixa Rottonara, die sich als „hungrige Amazone“ bezeichnet und als Artistin die Welt der Lüfte für den Reaktionsraum erschließt. Anstatt im Wasser dürfen die Wale in ihrer Darstellung die Kämpfe am Seil bestreiten. Ihre kraftvollen Figuren auf vier Meter hohem Gestell sind energiegeladen und wirken gleichzeitig federleicht. Der tragisch endende, gehäutete blaue Pottwal enthält ebenso wie der weiße Wal Moby Dick in der Figur eine explosive erotische Ausstrahlung. Das gibt der Wahngeschichte Ahabs und seiner Walfänger eine neue Deutungsversion: Zog es sie alle nur zum ewig Weiblichen hinan – und mussten daran zugrunde gehen?

 

Das Publikum strahlte trotz des tragischen Endes genauso wie das Schauspielteam.

 

 

Geführte Touren im Altbergbau Kamsdorf

 

Für Interessierte, Sammler, Mineralienfreunde bietet sich die Möglichkeit bevorzugt am 5.8. oder am 2.9.2017 an einer  geführten Tour unter Tage teilzunehmen.  (für 8 bis max. 10 Personen können Lampen, Helme bereitgestellt werden)

Org.: Treff zwischen 9.00 und 9.15 Uhr an der Grube. Eigene Ausrüstung der Teilnehmer: Stiefel, Handschuhe, entsprechende Kleidung (8-10°C), Essen Trinken, Fotoausrüstung...

Einfahrt gegen 9.30Uhr und Ausfahrt gegen 15.00Uhr (nach Interesse und Durchhaltevermögen)

Wir übernehmen keinerlei Haftung. Jeder sollte selbst abgesichert sein (Fitnesszustand, Versicherungen).

Preis: 15€

Kontakt über Telefon 0365 7113585

Mitglieder der Mineralienfachgruppe Gera

H.-G. Fröber, D. Langhammer

 

Programm zum 6. DDT am 9.9.2017, 10.- 17.00 Uhr

Geologie und Geschichte unter Tage erleben

Öffnung der über 300-jährigen „Höhler“ im Zechsteinriff unter dem Schlossberg Könitz,

Festgelände am Parkplatz/ Kinderspielplatz,

Friedrich-Ebert-Straße

Führungen gewähren Ihnen Einblicke ins Innere des Zechsteinriffs und geben   geschichtliche Aufschlüsse zur Anlage der Felsenkeller.

Geschichtliches zum Gebäudebestand um 1870 mit der Bergschlossbrauerei, Gaststätten und dem Bergamt des Fürstentums Schwarzburg- Rudolstadt.

Fossilienführung im Zechsteinriff.

Vom Erz zum Metall - "Kamsdorfer Kupfererz verhüttet - ein feuriges Experiment" Hans Georg Fröber und Dieter Langhammer aus Gera mit mehreren Schmelzaktionen.

Vortrag Naturpark Thüringer Schiefergebirge / Obere Saale.

 

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Drachenritter Michael und sein Drache Emil besuchen erstmalig Könitz (14.30 Uhr).

 

Rund um das Areal unterm Schlossberg erleben Sie ein buntes Markttreiben und Unterhaltung:

 

  • Kinderkarussell
  • Pflanzenbörse Dietzel
  • Handwerkliche Stände mit Keramik aus Stadtroda, Filzwerkstatt Macheleidt, Königsee,    „Ausgefuchst“ mit Schmuck und Accessoires u.v.m.
  • Mitmach- und Beschäftigungsangebote
  • Holzofenbrot und Käse mit Leo
  • Für das leibliche Wohl sorgen:   Agrargenossenschaft Kamsdorf,
  •                                                Brauerei Saalfeld
  •                                                Kaffee und Kuchen
  • und mit sinnlichen Genüssen verwöhnt das
  • Landesweingut       KLOSTER PFORTA

 

Ab 10.00 Uhr Führungen im Steinezimmer Könitz mit Mineralienverkauf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.9.2017, 13.00 - 17.00 Uhr "Tag des offenen Denkmals"

Veranstaltungsreihe "Buch trifft Musik"

Konzert am 14.Oktober 2017

Andreas Schirneck – „In the night“

 

Emotionen zu beschreiben ist schwierig, sie in Musik zu verpacken einfacher.

Das dachte sich auch der Thüringer Folkbarde und Weggefährte von Klaus Renft und geht mit seinem neuen Programm „In the night“ auf Tour.

Schirneck spielt Tracks aus seinem neuen gleichnamigen Album und ausgewählte Songs aus früheren Jahren.

Stilistisch bewegt er sich hier zwischen Balladen, Blues und Folkrock.

Je nach Laune nimmt er aber auch Anleihen bei berühmten Kollegen, die ihn musikalisch inspiriert haben, zum Beispiel Neil Young oder Rio Reiser.

Die Songs werden präsentiert in der Tradition der Singer/Songwriter der Flower-Power-Zeit, also pur mit Gesang, Gitarre, Mundharmonika und somit reduziert auf den Kern der Musik.

Eingestreute Anekdoten aus langen Tour-Jahren sowie Hintergründe zu den gespielten Songs ergänzen die Performance und garantieren einen kurzweiligen Abend.

 

Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie einen Abend mit handgemachter Musik!

Vorbestellungen unter Tel. 036732 20786, Eintritt: 10.00 €

 

 

 

 

 

 

 

 

Vortragsreihe im Museum

Wir laden Sie zur Vortragreihe anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 ein.                                          "Zwischen Martin Luther und Cranach dem Älteren: Judith als Leitfigur der Reformation."

In seiner deutschen Bibel beschäftigt sich Martin Luther intensiv mit dem Buch Judiths, deren Geschichte er als Gleichnis des Kampfes zwischen Frömmigkeit und Unglaube deutet. Die alttestamentarische Heldin wird zur Zeit der Reformation aufgrund ihres Muts bei der Errettung ihres Volkes vor einem andersgläubigen Feind ein inspirierendes Leitbild für die Protestanten. Das Motiv von Judith und Holofernes erlebt in der Zeit der Reformation eine explosionsartige Blüte in der bildenden Kunst. Im historischen Kontext der Kirchenreform wird die Entwicklung der Figur Judiths und der damit verbundenen Symbolik anhand von herausragenden Gemälden von Cranach d.Ä. u.a. sowie von frühen Illustrationen der Lutherbibel rekonstruiert.

 

 

 

Parallel zur originellen Auseinandersetzung Martin Luthers mit der Geschichte von Judith und Holofernes erlebt dieses Motiv zahlreiche und vielfältige Interpretationen in allen Disziplinen der Kunst und der Literatur: Neben bekannteren Versionen dieses Themas in der Malerei gibt es im 16. Jh. auch unzählige Umsetzungen der Judith-Figur in den angewandten Künsten.

 

 Dr. Donatella Chiancone-Schneider, Brühl

Termin: 28.10.2017, Einlass ins  Lese-Café um 14.30 Uhr

 

Museum

Heimatkunde für Kopf und Beine

Spurensuche in Könitz

 

 

 

Zum Thema ihrer Projektarbeit haben Schüler der 10.Klasse eine heimatkundliche Tour durch Könitz veranstaltet. Zur Ortsgeschichte und den geologischen Besonderheiten führte die Orts-Rallye  quer durch Könitz und die vorletzte Station ins Bergbau- und Heimatmuseum.

 

 

 

Mit großem Interesse erkundeten die Schüler die Ausstellungsräume im Museum und die Sonderausstellung zu den Fossilien aus dem Zechstein des Kamsdorfer- und Könitzer Bergbaurevier.

Versteinerte Pflanzenreste, im Schiefer eingeschlossene Insekten, Moostierchen oder isolierte Schädelknochen eines Quastenflossers und ein besonders schönes Exemplar des Kupferschieferherings haben Schüler und Lehrer staunen lassen.

 

 

 

Mit dem Besuch des Steine-Zimmers  bei der Familie Stauch endete die Erkundungstour der Klasse und mit  Bratwurst und lustigen Wortspielen stimmte man sich schon auf die Klassenfahrt am nächsten Tag ein.

 

Die Projektarbeit wurde inzwischen mit sehr guten Noten verteidigt und wird dem Museum übergeben, damit auch andere Schulklassen  spannenden Touren zur Ortsgeschichte erleben können.

 

Grabstätte der Familie Herthum auf dem Friedhof
Grabstätte der Familie Herthum auf dem Friedhof
Eingangsportal Kirche mit Quellstein
Eingangsportal Kirche mit Quellstein
Kalkofen auf dem Hygeritz
Kalkofen auf dem Hygeritz
Bergbaugeschichte im Museum
Bergbaugeschichte im Museum

Die Felsenkeller im Zechsteinriff unterm Schlossberg in Könitz

Für Könitz sind die alten Keller Zeugnis für die mühevolle Arbeit des früheren Bergbaus.

 

Diese Felsenkeller sind von Bergleuten in unterschiedlichen Zeiträumen wie Bergwerksstollen in den Schlossberg getrieben worden. An den Wänden ist der Gebrauch der verschiedenen Werkzeuge und Arbeitsmittel erkennbar.

 

 Die Keller könnten ein Alter von 300, ältere Teile bis 460 Jahre haben.

Im Lehnbuch des Saalfelder Bergamtes von 1552 wird eine Schlossbergzeche mit einer Fundgrube in einer alten Pinge unter dem Schlossberg erwähnt. (Quelle: Herr Fröber,  Ortschronist von Könitz)

 

 Die Keller unter dem Schlossberg dienten im 2. Weltkrieg als Luftschutzbunker. Seitdem waren sie für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

Anlässlich des 5. Drunter- und Drüber- Tages im September 2015 in Könitz wurden sie für Besucher geöffnet.

Museum einmal anders:

Wir ermöglichen Ihnen nach Anmeldung eine gesonderte Führung durch die Felsenkeller unterm Schlossberg.(Gruppen bis 10 Personen) e-mail: museum-koenitz@gmx.de