Veranstaltungen

Veranstaltungsvorschau 2019

Schloss Könitz, Archiv Bergbau- und Heimatmuseum
Schloss Könitz, Archiv Bergbau- und Heimatmuseum
Höhle im Clydenfelsen, Foto Erika Baier
Höhle im Clydenfelsen, Foto Erika Baier

Die Zechsteinriffe in der Orlasenke

 

Fährt man in der Orlasenke von Neustadt über Pößneck nach Saalfeld, so tauchen bevorzugt auf der Südseite des Tales bis zu 60 m hohe Berge auf, die die Form von Tafelbergen haben: eine nahezu ebene Gipfelplattform und einen steilen Abfall zur Orlasenke hin.

Diese Berge sind Riffe des paläozoischen Zechsteins, die in ihrer Genese, Unversehrtheit und Häufigkeit einmalig in Europa sind.

Zechsteinriffe gibt es auch im Thüringer Wald, am Harzrand, in England und in Polen, aber nur in der Orlasenke treten sie in einer so großen sichtbaren Vielfalt auf.In der Orlasenke sind mehrere Riffe mit mittelalterlichen Burgen ausgestattet, zum Teil noch erhalten, zum Teil in Ruinen.

Neben dem oben abgebildeten Schloss Könitz sind dies Burg Ranis, Schloss Brandenstein, Reste auf dem Altenburg- Riff bei Pößneck und die Burg auf dem Kochsberg an der Straße Pößneck- Ranis.

Die Riffe und ihre Umgebung zwischen Könitz und Neustadt, mit Pößneck im Mittelpunkt, lassen auch den geologischen Laien erkennen, wie die Landschaft vor etwa 250 Millionen  Jahren ausgesehen hat. ( Artenschutzreport Heft 39/2018, Josef Paul)

Dr. Matthias Mann, Geologe aus Jena (Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz) rückt abermals den einzigartigen Riffkomplex zwischen Könitz und Neustadt in den Blick der Öffentlichkeit.

 

In einem populärwissenschaftlichen Vortrag erfahren Sie, was die Zechsteinriffe der Orlasenke so außergewöhnlich macht und ihnen sogar Weltbedeutung gibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veranstaltungsreihe"Buch trifft Musik"

"Als ich den Buchstaben M erfand"

Musikalisch-literarische Veranstaltung mit Andreas & Hubert Schirneck

 

 

 

Hubert und Andreas Schirneck
Hubert und Andreas Schirneck

Impressionen vom 26.4.2019

Kabarett " Die Nörgelsäcke" Gößnitz

Sommertheater-Gastspiel am 24.Juli 2019 im Museumsgarten.

Das Bergbau- und Heimatmuseum Könitz ist am 24.7.2019 wieder Spielstätte des Wandertheaters.

 

Wir laden Sie ein in den Museumsgarten ab 18.00 Uhr. Beginn der Vorstellung ist 19.00 Uhr.  Imbiss und Getränke vor Ort.

 

 Platzreservierungen können Sie über das Museum anmelden.

Wir leiten die Bestellung an das Theaterteam gern weiter. Der Kartenverkauf erfolgt am Abend durch Lydia Weber/ Org.

 

 

 

REAKTIONSRAUM e.V.

 

Sommertheater 2019

 

 

 

finalFaust2019 - Gothes Meisterwerk wie man es in dieser Form noch nie gesehen hat.

 

Jeder kennt seinen Faust. Die deutsche Nationaldichtung schlechthin. Oder  die Geschichte eines Scheiterns? Was für viele Unterrichtsstoff  ist, bedeutet für das Team des Reaktionsraumes Rudolstadt, Herausforderung und Faszination zugleich. Wir widmen uns 2019,  der Geschichte um den berühmten Doktor und seines teuflischen Gegenpartes. Damit feiern wir auch  das 10. Jubiläum unseres Wandertheaters.

 

 Letztmalig verwandeln wir  die Schlösser und Burgen des schönen Landkreises Saalfeld Rudolstadt und seiner näheren Umgebung zu Kulissen für unsere Inszenierung. Nach den großen Romanen „Moby Dick“ und „Don Quijote“ zeigen wir 2019 wieder einen kurzweiligen, dichten Theaterabend. Dabei machen wir die Reise des   unruhigen Geistes Faust und seines teuflischen Gegenpartes Mephisto auch für  Nichttheatergänger sinnlich erlebbar. Durch die Verwendung von Livemusik, Akrobatik, Performance, Tanz und vielem mehr kreieren wir  Bilder, welche die Geschichte auf mehreren Ebenen erzählen.

 

Regie führen, wie auch in den letzten Jahren, das Team aus dem künstlerischen Leiter des Berliner Theaters  “Brotfabrik“ Nils Foerster und dem Schauspieler Stefan Kreißig. Es spielen die bereits bekannte Akrobatin Rixa Rottonara, Robert Martin der nach Goetz von Berlichingen zum zweiten Mal dabei ist und das Reaktionsraum Urgestein Anton Pohle welcher unter anderem als Romeo, und im letzten Jahr als Sancho Panza zu erleben war. Die Musik wird komponiert und live vorgetragen von der studierten Akkordeonistin Annika Hein. Sie wird diesmal mit elektronischer Verfremdung live eingespielter Musikparts experimentieren. Team vor Ort sind Lydia Weber für die Organisation, Anton B.W.  Rhein für die Technik und viele freiwillige Helfer und Unterstützer.

 

Der Reaktionsraum verspricht mit finalFaust2019 ein Abenteuer für Zuschauer und Beteiligte.  Wir eröffnen einen frischen Blick auf Goethes Klassiker.

 

 

 

 

 

 

 


"Schöne Dinge...selbst gemacht" Filzen

Im fortführenden Kurs haben wir begonnen Zwerge und Wichtel zu fertigen. Alle Teilnehmer sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis und stellen ihre Objekte im Herbst vor.

 

Das Filzen ist eine alte Handwerkstechnik und begeistert bis heute Jung und Alt.

Für Anfänger und Fortgeschrittene werden jahreszeitliche Themen angeboten.

   Veranstaltungsraum/ Museum.(Eingang durch den Garten)

 Die Kursgebühren und Materialkosten sind vom Teilnehmer zu tragen.

 Tel. 036732  20 786 oder e-mail.

Museum

Die Felsenkeller im Zechsteinriff unterm Schlossberg in Könitz

Für Könitz sind die alten Keller Zeugnis für die mühevolle Arbeit des früheren Bergbaus.

 

Diese Felsenkeller sind von Bergleuten in unterschiedlichen Zeiträumen wie Bergwerksstollen in den Schlossberg getrieben worden. An den Wänden ist der Gebrauch der verschiedenen Werkzeuge und Arbeitsmittel erkennbar.

 

 Die Keller könnten ein Alter von 300, ältere Teile bis 460 Jahre haben.

Im Lehnbuch des Saalfelder Bergamtes von 1552 wird eine Schlossbergzeche mit einer Fundgrube in einer alten Pinge unter dem Schlossberg erwähnt. (Quelle: Herr Fröber,  Ortschronist von Könitz)

 

 Die Keller unter dem Schlossberg dienten im 2. Weltkrieg als Luftschutzbunker. Seitdem waren sie für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

Anlässlich des 5. Drunter- und Drüber- Tages im September 2015 in Könitz wurden sie für Besucher geöffnet.

Museum einmal anders:

Wir ermöglichen Ihnen nach Anmeldung eine gesonderte Führung durch die Felsenkeller unterm Schlossberg.(Gruppen bis 10 Personen) e-mail: museum-koenitz@gmx.de